FAQ

Fragen zur Entwicklungsgesellschaft

Welche Rolle spielt die Entwicklungsgesellschaft?

Die Entwicklungsgesellschaft koordiniert die Vorbereitung und Umsetzung der HTZ. Sie bündelt die Interessen der Grundeigentümer, bereitet den Betrieb vor und sorgt für eine geordnete, abgestimmte Entwicklung des Areals.

Sie schafft damit die organisatorische Grundlage für eine langfristig funktionierende Hightech-Zone.

Der Gemeindeammann von Würenlingen ist gleichzeitig Verwaltungsratspräsident der HTZ Würenlingen AG. Besteht dadurch ein Interessenskonflikt?

Nein. Patrick Zimmermann übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates der HTZ Würenlingen AG ausdrücklich in seiner Funktion als Gemeindeammann von Würenlingen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Gemeinde direkt Einfluss auf die Entwicklung der Hightech-Zone nehmen kann. Zudem ermöglicht ihm das Amt des Verwaltungsratspräsidenten, bei Stimmengleichheit einen Stichentscheid zu fällen und diesen im Interesse der Gemeinde auszuüben.

Warum wurde die Entwicklungsgesellschaft bereits jetzt gegründet?

Damit die Entwicklung der HTZ von Beginn weg koordiniert, transparent und aus einer Hand erfolgen kann. Entscheidend ist dabei, dass die beteiligten Grundeigentümer frühzeitig in einer gemeinsamen Struktur zu vereinen. So wird verhindert, dass es nach einer Einzonung (Teiländerung Bau- und Nutzungsordnung BNO «Hightechzone») zu einer zerstückelten, unkoordinierten Entwicklung einzelner Parzellen kommt.

Was ist das langfristige Ziel der Entwicklungsgesellschaft?

Die Entwicklungsgesellschaft will die HTZ über mehrere Jahrzehnte als attraktiven Standort für technologieorientierte Unternehmen hinweg betreiben und entwickeln.Die Entwicklungsgesellschaft strebt an, die Flächen überwiegend im Baurecht abzugeben. So werden langfristige, stabile Einnahmen erzielt und gleichzeitig bleibt die Gesellschaft dauerhaft involviert und behält die strategische Kontrolle über die Entwicklung des Areals.

Was ändert sich für die Bevölkerung durch die Entwicklungsgesellschaft?

Die Entwicklungsgesellschaft sorgt für klare Zuständigkeiten, Transparenz und eine geordnete Entwicklung der HTZ. Sie stellt sicher, dass die Entwicklung qualitativ hochwertig erfolgt.
 

Wer trifft die Entscheide innerhalb der Entwicklungsgesellschaft?

Vor der Einzonung wird die Entwicklungsgesellschaft von der Granella Holding, als grösste Landeigentümerin, getragen. In dieser Phase werden die grundlegenden Voraussetzungen für Planung, Organisation und Kontrolle geschaffen. Nach der Einzonung bringen die Grundeigentümer ihr Land in die Entwicklungsgesellschaft ein. Das Beteiligungsverhältnis richtet sich dabei nach der eingebrachten Fläche: Ein Quadratmeter Land entspricht einer Aktie. Alle Flächen werden gleichbehandelt, unabhängig von ihrer Lage oder einer späteren Nutzung.

Fragen zum Projekt Hightech-Zone Würenlingen

Was ist die Hightech-Zone Würenlingen?

Die HTZ ist ein zukunftsorientierter Produktionsstandort für Hightech-Unternehmen mit nationaler und internationaler Ausrichtung. Sie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz in Schlüsselbranchen wie Medtech, Robotik und Materialtechnologie. Die Unternehmen in der HTZ profitieren von einem hochwertigen Forschungs- und Wissensumfeld.

Warum braucht es überhaupt eine Hightech-Zone?

Hightech-Unternehmen haben spezifische Bedürfnisse:

  • Nähe zur Forschung
  • ausreichend grosse, zusammenhängende Flächen
  • gute Erschliessung über die Strasse und mit dem öffentlichen Verkehr
  • klare planerische Rahmenbedingungen
  • Zugang zu hochqualifizierten Arbeitskräften in der Region 

Die HTZ schafft genau diesen Raum. Sie ermöglicht die Ansiedlung von Unternehmen, die andernorts kaum geeignete Bedingungen finden würden.

Wie weit ist die Planung heute?

Die HTZ befindet sich in einer frühen, aber entscheidenden Phase. Der Standort ist festgelegt, die Detailplanung erfolgt im Rahmen einer Teiländerung Bau- und Nutzungsordnung BNO «Hightechzone». In diesem Verfahren werden konkrete Vorgaben zu Nutzung, Gebäudehöhen, Erschliessung und Gestaltung definiert.
 

Warum gibt es noch keine Visualisierungen oder konkrete Baupläne?

Die HTZ wird bewusst schrittweise entwickelt. Erst wenn die planerischen Grundlagen vorliegen, können realistische Visualisierungen und Nutzungskonzepte gezeigt werden. Für die voraussichtlich 2026 stattfindende öffentliche Mitwirkung zur Teiländerung Bau- und Nutzungsordnung BNO «Hightechzone» werden erste Visualisierungen vorliegen.

Wann entscheidet die Bevölkerung über die HTZ?

Die Bau- und Nutzungsordnung und der bauzonenplan sind Sache der Gemeinden. Über die Umsetzung der HTZ wird im Rahmen der Teiländerung Bau- und Nutzungsordnung BNO «Hightechzone» abgestimmt – voraussichtlich in einer Gemeindeversammlung im Sommer 2027. Ohne Zustimmung der Bevölkerung von Würenlingen kann die Hightech-Zone nicht realisiert werden. 

Fragen zu den Unternehmen, die sich in der HTZ ansiedeln

Gibt es überhaupt Unternehmen, die am Produktionsstandort HTZ interessiert sind?

Die Entwicklungsgesellschaft HTZ Würenlingen AG steht mit dem auf Industriezonen spezialisierten Entwicklungsunternehmen GETEC in Kontakt. GETEC ist überzeugt davon, dass die Flächen in der HTZ auf eine sehr hohe Nachfrage stossen werden.

Welche Art von Unternehmen sollen sich ansiedeln?

Die HTZ richtet sich an innovative Unternehmen mit nationaler und internationaler Ausrichtung, die einen Produktionsstandort für hochentwickelte technologische Produkte suchen. Die Anforderungen an die Unternehmen werden in einem nächsten Schritt weiter präzisiert.
 

Welche Arten von Unternehmen sind ausgeschlossen?

Ausgeschlossen sind klassische Gewerbe- oder Logistiknutzungen ohne Bezug zu Innovation und Technologie.

Was bedeutet das Projekt langfristig für die Region?

Die HTZ ist auf Jahrzehnte ausgelegt. Sie soll:

  • hochwertige Arbeitsplätze schaffen
  • die regionale Wirtschaft stärken
  • den Innovationsstandort Aargau langfristig sichern

Die Entwicklung erfolgt etappenweise und kontrolliert, nicht als kurzfristiges Bauprojekt, sondern als nachhaltiger Standort.
 

Fragen zum Standort der Hightech-Zone

Weshalb entsteht die HTZ gerade in Würenlingen?

Der Standort Würenlingen bietet ein in der Schweiz einzigartiges Umfeld:
In unmittelbarer Nähe befinden sich das Paul Scherrer Institut (PSI) und der Park InnovAARE. Diese Kombination aus Spitzenforschung, Innovation und industrieller Umsetzung ist die zentrale Voraussetzung für einen erfolgreichen Hightech-Standort.

Der Kanton Aargau hat verschiedene Standorte geprüft. Würenlingen erfüllt die fachlichen, räumlichen und infrastrukturellen Anforderungen am besten.

Weshalb liegt der Standort entlang der K113?

Der Standort Hochstross Ost wurde gewählt, weil er mehrere Vorteile vereint:

  • klare Trennung von Wohngebieten
  • gute Erschliessung möglich
  • Vereinbarkeit mit langfristigen Verkehrsplanungen
  • Möglichkeit, einen Lärmschutzriegel zwischen Strasse und Wohnzone zu bilden

Zudem kann das bestehende Industriegebiet sinnvoll weiterentwickelt werden, ohne neue sensible Gebiete zu beanspruchen.

Wie gross werden die Gebäude sein?

Die genauen Gebäudehöhen werden im Rahmen der Teiländerung Bau- und Nutzungsordnung BNO «Hightechzone» festgelegt. Klar ist: Die HTZ ist für industrielle Hightech-Nutzungen konzipiert. Entsprechend sind funktionale Industrie- und Produktionsgebäude vorgesehen – unter Berücksichtigung von Landschaft, Umgebung und Abstand zu Wohngebieten.

Wie wird auf Landschaft und Umfeld Rücksicht genommen?

Die landschaftliche Einbettung ist ein zentrales Planungsthema. Geplant sind:

  • eine sorgfältige Anordnung der Gebäude
  • Begrünung und Umgebungsgestaltung
  • Vermeidung einer geschlossenen Riegelwirkung

Diese Aspekte werden im Planungsverfahren konkretisiert und öffentlich diskutiert.

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